So widerrufen Sie Ihren Leasingvertrag bei LeasingTime.de

LeasingTime.de bietet Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern an. Unabhängig davon stehen die Chancen gut, dass Sie Ihren Leasingvertrag bei LeasingTime.de widerrufen können, da viele Leasinggesellschaften fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in ihren Verträgen verwendet haben.

Ihre VorteileDie RechtslageDas sagen unsere Mandaten

  • Leasingraten und Anzahlung werden erstattet
    Bei einem erfolgreichen Widerruf erhalten Sie alle von Ihnen geleisteten Raten und eine eventuell getätigte Anzahlung erstattet. Unter Umständen müssen Sie sich eine Nutzungsentschädigung für die bereits gefahrenen Kilometer anrechnen lassen.

  • Es müssen keine weiteren Leasingraten gezahlt werden
    Natürlich müssen Sie den Leasingvertrag nicht weiter erfüllen, da der Vertrag rückabgewickelt wird. Das heißt, Sie werden so gestellt, als hätten Sie den Vertrag nie abgeschlossen.

  • Fahrverbote mit neuem Auto vermeiden
    Sie können sich nach dem Widerruf ein neues Auto leasen, etwa einen Benziner oder einen Diesel der neuen Generation mit einer höheren Abgasnorm. Diesel mit der Abgasnormn Euro 6-temp werden voraussichtlich nicht von Fahrverboten betroffen sein.

  • Verbraucher müssen in klarer und prägnanter Form über Ihr Widerrufsrecht informiert werden.
    Sie sollen dadurch in die Lage versetzt werden, ihr Widerrufsrecht nicht nur zu verstehen, sondern auch ausüben zu können.

  • Viele Leasinggesellschaften haben dies nicht getan.
    Für Leasingverträge gbt es keine Musterbelehrung. Leasinggesellschaften haben daher ihre eigenen Formulierungen verwendet, die oftmals fehlerhaft sind.

  • Verbraucher genießen deshalb ein „ewiges“ Widerrufsrecht.
    Die 14-tägige Widerrufsfrist beginnt bei fehlerhaften Verträgen nicht zu laufen. Deshalb kann der Vertrag auch viel später noch widerrufen werden.

  • Die Fehler, die den späteren Widerruf ermöglichen sind äußerst vielfältig.
    Angaben zum Verzugszinssatz können widersprüchlich sein, es kann vorkommen, dass Informationen zu den Modalitäten bei der Kündigung fehlen oder die Widerrufsbelehrung ist nicht klar und verständlich formuliert.

  • Laut EuGH gehört auch die Verwendung eines Kaskadenverweises zu den Fehlern.
    Im März 2020 machte der EuGH klar, dass auch die Verwendung eines für Verrbaucher verwirrenden Kaskadenverweises zu einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung führt.

Das sagen unsere Mandanten

Carsten F., 20.12.2019
Sehr hilfreich bei der Rückabwicklung eines Kfz Finanzierungsvertrages. Das Ergebnis war besser als erwartet.

S., 03.07.2019
Meine Klage gegen VW wurde sehr professionell vertreten und am Ende gewonnen. Ohne Vergleich, sondern mit einem endgültigen Urteil! Top Betreuung, ich kann die Kanzlei sehr gut weiterempfehlen.

P. G. , 12.02.2018
Umfangreiche Beratung zum Dieselskandal und Widerruf meines Autokredites.

M. S., 27.11.2019
Sehr gute Beratung im Falle des Widerrufs gegen VW-Bank. Rechtliche Möglichkeiten und Ablauf von vornherein aufgezeigt. Ständiger Kontakt zum Anwalt per Telefon und E-Mail möglich. Ich wurde immer auf dem aktuellen Stand des Verfahrens gehalten.

W., 11.10.2017
Top-Kanzlei: Habe beste Erfahrungen in den Bereichen Widerspruch von Lebensversicherungen und PKW-Rückgabe im Abgasskandal gemacht.

Wie funktioniert der Widerruf von Leasingverträgen eigentlich?

Ebenso wie bei Autokreditverträgen haben Verbraucher auch bei Leasingverträgen 14 Tage lang die Möglichkeit, diese zu widerrufen. Diese Widerrufsfrist wird ausgeweitet, bzw. beginnt gar nicht erst zu laufen, wenn im Vertrag fehlerhafte Widerrufsinformationen verwendet worden sind. Denn dann wurde der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt und genießt deshalb ein so genannten „ewiges“ Widerrufsrecht. Bei einem Widerruf geht das Auto an die Leasinggesellschaft zurück und der Verbraucher erhält im Gegenzug eine eventuell geleistete Anzahlung, sowie alle bisher gezahlten Raten erstattet.

 

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EuGH Urteil zum Widerruf von Autokrediten auch auf Leasingverträge anwendbar

Nicht nur Autokreditverträge, auch Leasingverträge können fehlerhaft sein. Die Vielfalt der möglichen Fehlerquellen ist dabei groß und wurde nun um eine weitere erweitert. Denn der EuGH erklärte, dass auch der Kaskadenverweis zu einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung führen würde. Dabei wird der Verbraucher nicht wie vom Gesetzgeber vorgesehen in klarer und prägnanter Form über sein Widerrufsrecht belehrt. Stattdessen wird er von einem zum nächsten Paragraphen verwiesen. In Autokredit- und Leasingverträgen wird gerne auf den Paragraphen 492 BGB verwiesen, wie in diesem Beispiel:

„Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB (z.B. Angaben zur Art des Darlehens, Angaben zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat.“

Der § 492 BGB verweist aber wiederum nur auf zusätzliche Paragraphen – es handelt sich um einen Kaskadenverweis. Durch das Urteil des EuGH sind nun nahezu alle Verbraucher-Autokreditverträge und viele Leasingverträge, die zwischen dem 11.06.2010 und dem 26.03.2020 abgeschlossen wurden, noch immer widerrufbar.

Urteil gegen Sixt Leasing
Am 20.12.2018 verurteilte das Landgericht München die SIXT Leasing SE zur Rückabwicklung eines Leasingvertrags, den der Kläger für einen Audi A1 abgeschlossen hatte. Der Widerruf war auch 4 Jahre nach Abschluss des Vertrags noch möglich, weil der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt worden war. Das Gericht nannte dabei gleich drei fehlerhafte Stellen im Vertrag. Zum einen fehlten ausführliche Informationen zum Verzugszinssatz, zum zweiten zu den Kündigungsmodalitäten und letztendlich entsprach auch die Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Der Kläger kann das Auto zurückgeben und erhält seine Anzahlung, sowie alle geleisteten Raten erstattet. Zudem muss er sich keine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen.
Dieses – für die Beklagte harte Ergebnis – entspricht dem Wortlaut des Gesetzes.

Anwalt der Autofahrer hilft

Die Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht von HAHN Rechtsanwälte haben schon tausende von Verträgen geprüft. Ein Großteil davon stellte sich als fehlerhaft heraus, so dass die Verbraucher den Vertrag widerrufen konnten. Im Rahmen eines kostenfreien Erstchecks prüfen wir auch Ihre Leasingunterlagen unverbindlich auf Fehler und die Möglichkeit sie zu widerrufen.

Wir halten den Widerruf für sinnvoll, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Ihr Leasingvertrag ist fehlerhaft oder unvollständig
  • Der Widerruf des Leasingvertrags lohnt sich wirtschaftlich
  • Sie verfügen über eine eintrittspflichtige Rechtsschutzversicherung (dies prüfen wir gerne für Sie)

Welche Fehler machen den Widerruf von Leasingverträgen möglich?

Leasingverträge, wie auch Autokreditverträge, können auf vielerlei Weise fehlerhaft sein. Oft geht es darum, dass der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt wurde. Dies kann zum Beispiel im Hinblick auf sein Kündigungsrecht geschehen oder auf den Beginn der Widerrufspflicht. Auch kommt es öfter vor, dass Pflichtangaben fehlen, die dem Verbraucher vorliegen müssen, um die Widerrufsfrist in Gang zu setzen.